Die Richtiggestellte Bedeutung besagt: Dies erklärt anhand der beiden Teilkörper sowie der Linien Zwei und Fünf, die feste Mittlere Position einnehmen, warum die Beschränkung Gelingen erlangt.
Das feste Kan weilt oben, das weiche Dui steht unten; dies bedeutet die Scheidung von Festem und Weichem. Die Scheidung von Festem und Weichem und der Unterschied zwischen Mann und Frau bilden den großen Sinn der Beschränkung.
Zwei und Fünf weilen mit Festigkeit in der Mitte und sind die Meister des Maßes; darum erlangen sie das Maß.
Weicht das Maß nicht von der Mitte ab, so erlangt man Gelingen; daher heißt es: »Beschränkung: Gelingen; Festes und Weiches scheiden sich, und das Feste erlangt die Mitte.«
Die Richtiggestellte Bedeutung besagt: Wird die Beschränkung übermäßig bitter, kann sie nicht als Richtschnur dienen.
Hält man bittere Beschränkung für das Rechte, so gerät der Weg in Bedrängnis und Not; daher heißt es: »Bittere Beschränkung darf man nicht beharrlich festhalten, ihr Weg ist erschöpft.«
Die Richtiggestellte Bedeutung besagt: Dass es oben hieß: »Bittere Beschränkung darf man nicht beharrlich festhalten, ihr Weg ist erschöpft«, rührt daher, dass eine Beschränkung ohne Mitte von den Wesen nicht mit Freude aufgenommen wird; sie lässt sich nicht wieder zum Rechten wenden, und ihr Weg gerät in Erschöpfung.
Daher wird nun anhand der beiden Teilkörper sowie der Linien Vier und Fünf, die ihre Richtige Position einnehmen, erneut dargelegt, warum das Ausüben des Maßes Gelingen bringt, um die Erschöpfung der bitteren Beschränkung zu verdeutlichen.
»Durch die Gefahr wandeln mit Heiterkeit« lässt die Beschränkung die Mitte treffen. »Auf der Richtigen Position Maß setzen« kann als Richtschnur dienen.
Weil man mitten und zugleich richtig ist, gelangt man zum Durchdringen; daher heißt es: »Mitte und Richtigkeit bewirken Durchdringung« – dies ist der Grund für das Gelingen.
Die Richtiggestellte Bedeutung besagt: Zu »Himmel und Erde halten Maß, und die vier Jahreszeiten vollenden sich«: Hier wird im Folgenden anhand von Himmel, Erde und Mensch der Sinn der Beschränkung weithin erhellt.
Himmel und Erde nehmen den Wandel der Lebenskräfte zum Maß, sodass Kälte und Hitze in ihrer jeweiligen Ordnung wechseln und die Werke der vier Jahreszeiten vollendet werden.
Der Herrscher nimmt Ordnungen und Gesetze zum Maß; nutzt er die Mittel mit Maß und zieht er die Dienste zur rechten Zeit heran, so schadet er weder dem Wohlstand noch quält er das Volk.