Zhouyi BenyiLinientext
Das „Brauchen der Sechs“ besagt: Wann immer man beim Orakeln eine Yin-Linie erhält, gebraucht man die Sechs und nicht die Acht; dies ist eine allgemeingültige Regel.
Weil dieses Hexagramm rein Yin ist und an erster Stelle steht, lautet das Orakelurteil so, wenn man auf dieses Hexagramm trifft und alle sechs Linien sich wandeln.
Denn das Yin ist weich und vermag nicht beharrlich standzuhalten; wandelt es sich jedoch zu Yang, so vermag es ewig beharrlich zu sein. Daher mahnt es den Befragenden mit: „Fördernd ist ewige Beharrlichkeit“, was dem „Fördernd durch Beharrlichkeit“ des Schöpferischen entspricht.
Da es sich jedoch aus dem Empfangenden heraus wandelt, fehlen ihm das Erhabene und das Gelingende.