Zhouyi BenyiLinientext
牿 (gù) wird wie 古 (gǔ) und 毒 (dú) zusammengezogen.
‚Tóng‘ (junger Stier) bezeichnet ein Rind, dem noch keine Hörner gewachsen sind. ‚Gù‘ ist das Querholz, das man an den Hörnern anbringt, um das Stoßen zu verhüten; im Buch der Lieder heißt es ‚die Schutzspange‘.
Dem Stoßen zu wehren, ehe die Hörner sprießen, kostet geringe Mühe und bringt großes Heil; darum lauten Bild und Orakel so. Im Xueji heißt es: ‚Dem Übel zu wehren, ehe es aufkeimt, nennt man Vorsorge‘ – genau dies ist hier gemeint.
豶 (fén) wird wie 符 (fú) und 云 (yún) zusammengezogen.
Ist das Yang bereits vorgerückt, lässt es sich nicht mehr so leicht bändigen wie im Anfang. Da man jedoch mit Weichheit die Mitte wahrt und die Ehrenstellung einnimmt, ergreift man die günstige Gelegenheit und vermag es zu meistern.
Daher lautet das Bild so; wenngleich das Orakel Heil verheißt, spricht es nicht vom ‚erhabenen Heil‘ (Yuán jí).