Der Gemeine verfehlt an seinem Platz stets das Schickliche: Er ist gierig, folgt seinen Begierden und vermag sich keinen sicheren Halt zu wählen; gerät er in Not und Ausweglosigkeit, so weiß er vor Bestürzung nicht aus noch ein.
Die Tränen der Sechs oben rühren daher, dass sie sich auf ihrem hohen Posten nicht wohl und sicher fühlt.
Der Edle achtet sorgsam auf seinen Stand und lässt sich niemals dort nieder, wo es dem Rechten widerspricht; trifft ihn unversehens Gefahr und Bedrängnis, bleibt er gelassen und heiter, ohne dass es sein Herz trübt.
Der Gemeine wählt keinen sicheren Stand, betritt Orte, die ihm nicht zustehen, und gerät er in Not, stürzt er in Verzagtheit und unruhige Aufregung bis hin zu schmählichem Weinen und Zähneknirschen.
Das Wort „noch nicht“ (wei) deutet hier auf ein Zögern hin, wie man im Volk sagt: „noch nicht sogleich“.
Man vermag sich da oben keineswegs leichthin zu beruhigen; als Schattenlinie ganz oben, einsam und ohne Beistand – da es nicht ihr gebührender Platz ist, wie könnte sie da Frieden finden?