Yichuan YizhuanLinientext
Zur Zeit der Sammlung schließt sich die Vier nach oben an den Herrscher Neun an fünfter Stelle an und erlangt so die Einigung von Herrscher und Diener; nach unten schließt sie sich an die Schar des Yin im unteren Zeichen an und erlangt die Sammlung des Volkes.
Dass sie die Versammlung von Oben und Unten gewinnt, darf man wohl trefflich nennen. Doch die Vier steht als lichte Härte auf einem Schattenplatz, was nicht rechtmäßig ist; obgleich sie Oben und Unten eint, bedarf sie erst 'großen Heils', ehe sie frei von Makel bleibt.
'Groß' bedeutet hier allumfassend: Erst wenn ihr Wirken lückenlos alles durchdringt, gilt es als groß; wenn nichts daran unrecht ist, wird es zu großem Heil, und großes Heil wendet jeden Makel ab.
Denn die Einigung von Oben und Unten lässt sich mitunter auch ohne den rechten Weg erlangen; von alters her gab es viele, die sich dem Herrscher auf krummen Pfaden andienten, und mancher gewann das Volk durch ungebührliche Mittel – wie etwa Chen Heng im Staate Qi oder die Ji-Sippe im Staate Lu.
Doch durfte man dies großes Heil nennen? Blieben sie frei von Makel? Daher vermag Neun an vierter Stelle erst dann makellos zu sein, wenn sie wahrhaft großes Heil verwirklicht.