Von „Neun am Anfang“ bis „Beharrlichkeit bringt Heil“.
Die Richtige Bedeutung besagt: „Das heiratende Mädchen als Nebenfrau“: Das junge Mädchen nennt man „mei“; zieht sie als Gefährtin der Schwester mit, nennt man dies Heiraten als Nebenfrau.
Die Neun am Anfang wendet sich von Dui zu Zhen; dies ist keine ebenbürtige Ehe unter Gleichen, sondern das Geleit als Nebenfrau; daher heißt es: „Das heiratende Mädchen als Nebenfrau.“ Zu „Ein Lahmer, der zu gehen vermag“: Wenn die jüngere Schwester der älteren als Nebenfrau folgt, ist sie zwar nicht die Hauptgemahlin, verfehlt aber dennoch nicht die ewige Ordnung; dies gleicht den Füßen eines Lahmen: Obgleich nicht vollkommen gerade, hindert es ihn nicht am Gehen; darum heißt es: „Ein Lahmer, der zu gehen vermag.“ Zu „Unternehmungen bringen Heil“: Da Alt und Jung kein ebenbürtiges Paar bilden, brächte ein Ausziehen als Hauptfrau Unheil; zieht sie jedoch als Nebenfrau aus, so bringt es Heil; darum heißt es: „Unternehmungen bringen Heil.“
Zum Kommentar von „Wenn das Erbe durch den Sohn des Herrschers fortgeführt wird“ bis „gebührt ihr mit Recht das Heil“:
Die Richtige Bedeutung besagt: Dass der Sohn des Herrschers das Erbe antritt, obgleich er jung ist und nicht unbesonnen handelt, dient als Gleichnis für das junge Mädchen.
Es besagt: Der Sohn des Herrschers soll das Erbe übernehmen; dem gleicht es, wenn die Schwester der Gemahlin als Nebenfrau folgt.
Beim Einsetzen des Erben wählt man zumeist den Ältesten; wird jedoch der Sohn des Fürsten eingesetzt, so gilt dies, wenngleich er noch jung ist, nicht als Verfehlung.
Ebenso verlangt die Heirat an sich Ebenbürtigkeit; doch wenn die Schwester der Gemahlin auch noch sehr jung ist, darf sie wohl als Nebenfrau mitziehen.