Dass sowohl Der Friede als auch Die Stagnation das Bild des Schilfrohrs wählen, rührt daher, dass Scharen des Lichten oder des Dunklen gemeinsam unten liegen und gleich Wurzelgeflechten miteinander verknüpft sind.
In Zeiten des Friedens bringt gemeinsames Voranschreiten Heil; in Zeiten der Stagnation bringt gemeinsames Beharren Gelingen.
Zunächst galt: Das Dunkle innen und das Lichte außen begründen den Sinn der Stagnation; dann aber wird dargelegt, dass Sechs am Anfang in Bedrängnis unten weilt und den Weg des Edlen verkörpert.
Das Buch der Wandlungen wählt seine Bilder je nach Zeitumstand, seine Wandlungen sind grenzenlos. In Zeiten der Stagnation sind die unten Weilenden die Edlen.
Die drei dunklen Linien der Stagnation haben oben zwar Entsprechungen, doch in einer Zeit der Abriegelung und Trennung herrscht kein Verkehr, weshalb die Entsprechung nicht greift.
Vermag Sechs am Anfang mit ihren Artgenossen standhaft ihre Treue zu wahren, so bringt dies Heil in der Stagnation und Gelingen für ihren Weg. Wer in Zeiten der Stagnation vorandrängt, ist ein gemeiner Mensch; der Edle hingegen entfaltet seinen Weg allein, um Unheil zu bannen.
Beim Voranschreiten wie beim Rückzug weicht der Edle nie von seinen Artgenossen ab.