Vom Bildwort bis zu „Fügsam in Hingabe“. Die Richtigstellung besagt: „Fügsam in Hingabe“ erklärt das Heil der kindlichen Torheit; Hingabe und Fügsamkeit bedeuten, die Aufgaben ganz der Zweiten anzuvertrauen.
Fügsamkeit meint die willige Gesinnung im Herzen; Hingabe meint das ehrerbietige Betragen nach außen. Darum sprach Meister Chu: „Fügsamkeit bedeutet, dass das Herz nicht widerstrebt; Hingabe bedeutet, dass das äußere Auftreten sich demütig bescheidet.“
Zum Kommentar: „Die Aufgaben den Fähigen anzuvertrauen … fügsam in Hingabe.“
Die Richtigstellung besagt: „Die Aufgaben den Fähigen anzuvertrauen“ heißt, die Dinge jenem zu übergeben, der die Gaben dazu besitzt – nämlich der Zweiten.
„Ohne voreilig voranzupreschen oder eigenmächtig zu walten“ besagt: Obgleich die Fünfte den erhabenen Thron einnimmt, überträgt sie die Pflichten ganz der Zweiten; sie drängt sich nicht vor die Zweite und maßt sich nicht an, den Ton anzugeben – darin liegt das willige Herz.
„Nicht eigenmächtig zu walten“ bedeutet, nicht alles selbst ins Werk zu setzen, sondern auf die Zweite zu vertrauen. Der Zweiten nicht vorauszueilen, ist die innere Fügsamkeit; nicht eigenmächtig einzugreifen, ist die äußere Demut.