Zhouyi BenyiLinientext
„Gong“ (鞏) ist der Lautwechsel von Jiu und Yong.
Steht man auch in der Zeit der Umwälzung, weilt man doch am Anfang und entbehrt einer Entsprechung; man darf noch nicht eigenmächtig handeln, darum entsteht dieses Bild. „Gong“ bedeutet festigen. Gelb ist die Farbe der Mitte; das Rind ist ein sanftes, folgsames Tier.
Das Leder (Ge) dient dazu, Dinge fest zu binden – hier knüpft es an den Namen des Hexagramms an, trägt aber einen anderen Sinn. Das Orakel mahnt, standhaft und fest zu verharren und keinesfalls voreilig zu handeln. So überaus vorsichtig verfährt der Heilige mit Neuerungen!
Sechs an zweiter Stelle ist nachgiebig, sanft, zentriert und rechtschaffen; sie ist der Herr der Klarheit und hat oben eine Entsprechung: Hier darf gewandelt werden. Doch muss erst ihr eigener Tag heraufziehen, ehe man wandelt, dann bringt der Aufbruch Heil und bleibt ohne Makel.
Dies mahnt den Befragten, nicht überstürzt zu handeln.