Die Neun an dritter Stelle (jiu-san) steht in der Zeit von Jiji und weilt als feste Kraft auf festem Platze: Dies ist die äußerste Entfaltung der Härte.
Nach vollendetem Werk noch derart rücksichtslos Härte walten zu lassen, gleicht dem Feldzug des Hohen Ahnherrn wider das Teufelsland. Der Hohe Ahnherr meint gewiss König Wu Ding aus dem Hause Shang.
Wenn alle Dinge unter dem Himmel vollendet sind und man dennoch weite Feldzüge unternimmt, um ferne Frevler zu strafen: Geschieht dies, weil die eigene Heeresmacht weithin reicht und das Herz allein vom Mitleid mit dem gepeinigten Volk bewegt wird, so ist dies das Werk eines wahren Königs.
Dies geziemt einzig einem weisen und erleuchteten Herrscher. Würde man aber bloß mit den Waffen rasseln, aus Zorn über mangelnde Unterwerfung toben oder nach fremdem Lande gieren, so hieße dies, das Volk zu schinden, um den eigenen Gelüsten zu frönen.
Darum ergeht die Warnung, man dürfe keinesfalls gemeine Menschen einsetzen: Wenn der Gemeine ein solches Werk vollbringt, so tut er es aus Habsucht, Groll und eigennützigem Trachten; lägen nicht Gier und Zorn vor, brächte er dafür keinerlei Eifer auf.
Dass es drei Jahre währte, ehe der Sieg erfochten war, zeigt das ungeheure Maß an Mühsal und Erschöpfung.
Weil die Neun an dritter Stelle (jiu-san) in der Zeit der Vollendung die Härte gebraucht, schöpft der Heilige diesen erhabenen Sinn daraus, um den Menschen eine Richtschnur und ernste Mahnung zu geben – wie könnte ein seichter Verstand je bis hierher dringen!