»Das Bild sagt: Gemeinschaft mit Menschen im Vorfeld: Der Wille ist noch nicht erlangt.« Das Zhengyi sagt: Dies erklärt den Sinn von »Gemeinschaft mit Menschen im Vorfeld«.
Wer in entlegenen Gefilden des Vorfeldes Gemeinschaft sucht, bleibt den Menschen fremd; der Wille zu Eintracht und Gemeinschaft ist noch unerreicht. – Zum Kommentar von »Wer immer in der Gemeinschaft mit Menschen weilt« bis »zum Einsatz des Heeres«.
– Das Zhengyi sagt: Bei dem Satz »Wer immer in der Gemeinschaft mit Menschen weilt und keinen Frieden stiftet, der muss das Kriegsheer rufen« zielt Wang Bis Absicht nicht allein auf die obere Neun, sondern erörtert den Gesamtsinn des Hexagramms Gemeinschaft mit Menschen.
Lässt man die erste und die oberste Linie beiseite, so birgt die Zwei die Beschämung der Sippengemeinschaft, die Drei das Unheil der verborgenen Waffen, die Vier die Bedrängnis des Unvermögens und die Fünf die Not des großen Heeres.
In einer Zeit der Gemeinschaft mit Menschen führt mangelnde Großherzigkeit unweigerlich zum Waffengang.
Zu »Der Mann aus Chu verlor seinen Bogen, vermochte ihn jedoch nicht über Chu hinaus loszulassen; je maßloser man das eigene Land liebt, desto mehr mehrt man das Unheil für andere«: Im Kongzi Jiayu heißt es: »König Zhao von Chu ging aus und verlor den Bogen Wuhao.
Die Diener baten, ihn suchen zu dürfen. Der König sprach: 'Ein Mann aus Chu verlor einen Bogen, ein Mann aus Chu findet ihn – wozu noch suchen?' Als Konfuzius dies vernahm, sprach er: 'Wie schade! Sein Sinn war nicht groß genug.
Warum sagte er nicht einfach: Ein Mensch verlor einen Bogen, ein Mensch findet ihn – warum musste es Chu sein?'« König Zhao hieß Zhen; im sechsten Jahr des Herzogs Ai griff Wu den Staat Chen an, Chu eilte Chen zu Hilfe, und der König starb in Chengfu.
Dies meint: Die übertriebene Liebe zum eigenen Staate zieht anderes Unheil nach sich. Dies wird zitiert als Beleg dafür, dass mangelnde Weite in der Gemeinschaft mit Menschen stets zum Einsatz des Heeres führt.