Der Brunnen und Der Kessel sind beides greifbare Gefäße; an den Dingen selbst wird ihr Sinn deutlich.
Die Sechs weilt mit nachgiebigem Yin ganz unten und entbehrt oben jeder Hilfe und Entsprechung; es fehlt das Bild aufsteigenden Wassers, und sie vermag den Wesen nicht zu nützen – das ist ein Brunnen, aus dem man nicht trinken kann.
Man kann nicht daraus trinken, weil er von Schlamm verunreinigt ist; auf dem Grunde des Brunnens liegt das Bild des Schlammes. Der Brunnen dient dazu, mit seinem Wasser die Menschen zu nähren; fehlt das Wasser, wird er beiseitegelassen und nicht genutzt.
Steigt das Brunnenwasser empor, empfangen die Menschen seinen Nutzen, und auch Vögel und Getier nahen sich ihm.
Ist der Brunnen aber alt und verfallen, trinken die Menschen nicht mehr daraus; quillt kein Wasser mehr empor, so meiden ihn auch die Tiere, weil er den Wesen nichts mehr zu spenden vermag.
Ursprünglich dient der Brunnen dem Wohle der Menschen; doch die Sechs weilt mit Yin zuunterst und besitzt kein Bild aufsteigenden Wassers, darum heißt es: Man trinkt nicht aus dem Brunnen.
Man trinkt nicht, weil Schlamm darin ist – geradeso wie ein Mensch zur Zeit, da man der Welt nützen sollte, schwach an Talent und ohne Beistand ist, den Wesen nicht helfen kann und von seiner Zeit verworfen wird.