Die Neun an vierter Stelle steht in der Zeit des Zwiespalts auf unruhigem Platz; sie hat keine Entsprechung und weilt zwischen zwei Yin-Linien – sie ist vereinsamt im Zwiespalt.
Mit lichter Kraft inmitten der Entfremdung einsam dazustehen, treibt sie notwendig dazu, nach Wesensverwandten zu suchen; darum begegnet sie einem erhabenen Gefährten. Das Lichte wird erhaben genannt, was das Gute preist.
Die Neun am Anfang verstand es am Beginn der Entzweiung, sich mit Gleichgesinnten zu verbinden und die Reue zu bannen; sie meistert den Zwiespalt auf vollendete Weise, weshalb man sie als erhabenen Gefährten rühmt.
Die Vierte hat die Mitte überschritten, sodass ihre Absonderung tief ist; sie reicht an die Güte der Ersten nicht heran. Erste und Vierte stehen beide als Yang am Grunde ihres Zeichens und nehmen einander entsprechende Ränge ein.
In Zeiten der Spaltung entbehren beide einer Hilfe; von Natur aus ziehen sich Gleichgesinnte an, und so begegnen sie einander. Wenn edle Geister einander finden, bedarf es lauterer Aufrichtigkeit: Wechselseitiges Vertrauen bedeutet, dass ein jeder vollen Glauben hegt.
Schließen sich zwei lichte Kräfte in tiefster Wahrhaftigkeit zusammen, so gibt es keine Zeit, die sie nicht meistern, und keine Gefahr, die sie nicht überwinden könnten. Obgleich sie in Gefahr und Bedrängnis weilen, bleiben sie ohne Makel.