Xiaoguo ist die Zeit, da das Yin übermächtig wird und das Yang seine Stellung einbüßt.
Die Dritte behauptet als einzige die Richtige Position (dangwei); da sie jedoch im unteren Bereich steht, vermag sie nichts Großes auszurichten und zieht den Hass und Neid der Yin-Kräfte auf sich.
Wo hier ein Übermaß gefordert ist, liegt es im übermäßigen Schutz vor den gemeinen Kräften. Wappnet man sich nicht über Gebühr, so werden jene herantreten und Schaden stiften; geschieht dies, so droht Unheil.
Die Dritte steht in einer Zeit übermächtigen Yins und nimmt als Yang-Linie eine feste Stellung ein – sie ist allzu hart. Wenn sie dazu ermahnt wird, sich im Übermaß zu schützen, so liegt in dieser Mahnung zugleich die Warnung vor übertriebener Härte.
Der rechte Weg, sich vor den Gemeinen zu schützen, verlangt vor allem, sich selbst zu läutern. Da die Dritte das Rechte nicht verliert, ist das Unheil keineswegs unausweichlich: Vermag sie sich über die Maßen zu schützen, so entrinnt sie der Gefahr.
Dass die Dritte zuoberst im unteren Trigramm steht und die Oberen die Unteren leiten, verhält sich stets auf diese Weise.